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Vision HPS 2030

Die Sonderschulung wird mit neuer Gesetzgebung voraussichtlich ab 2022 ein Teil der Bildung in der Volksschule. In diesem Zusammenhang wird die Zuständigkeit von der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion bald zur Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern wechseln. Ziel der neuen Strategie in der Sonderschulbildung ist es, den Kindern und Jugendlichen mit Sonderschulbedarf eine angemessene Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben in ihrem sozialen Umfeld zu ermöglichen. Zudem soll die neue Strategie auch Zuständigkeiten vereinfachen und Synergien durch gemeinsam genutzte Infrastruktur schaffen.

Die HPS vollzieht schon jetzt erste Schritte zur Umsetzung dieser neuen Ausrichtung. Heute ist unsere Schule eine quasi separierte Organisation mit einem zentralen Standort in Burgdorf. Dadurch müssen Kinder aus der Region mit Bedarf an Sonderschulung teilweise beträchtliche Schulwege auf sich nehmen. Kommt dazu, dass die Kapazitäten in der HPS Burgdorf an ihre Grenzen stossen. In den letzten zwei Jahren wurden nicht weniger als drei zusätzliche Klassen eröffnet, um die insgesamt 82 Kinder und Jugendlichen zu unterrichten.

Sonderschulung als Teil der Volksschule

Statt auf einen grossen Neubau am Standort Burgdorf zu setzen, der schon bald nötig würde, plant die HPS kleinere, in umliegende Volksschulen integrierte Einheiten. Damit werden nicht nur Schulwege massiv verkürzt, sondern auch sinnvolle Verknüpfungen mit den Regelklassen geschaffen. Die Zugehörigkeit der Sonderschulbildung zur Volksschule kann somit vielfältig und gewinnbringend gelebt werden.

Drei Standorte

Ein neuer Standort in Utzenstorf ist bereits Realität und als definiertes Projekt in Arbeit. Klar ist auch, dass der Standort in Burgdorf weiter betrieben wird. Ein dritter Standort für die Kinder des Emmentals muss noch evaluiert werden.

Integrativ und Separativ. Es braucht neue Modelle der Zusammenarbeit

Das Miteinander und Integrative soll soweit als möglich gelebt und gefördert werden. Doch wo es für das Wohl des Kindes wichtig und angebracht ist, werden auch weiterhin separative Bedingungen zum Tragen kommen. Diese Formen der fliessenden Zusammenarbeit zwischen Sonder- und Regelklassen müssen erst noch entwickelt und quasi «erfunden» werden. Die HPS Burgdorf engagiert sich gerne in diesem innovativen Prozess.

Ihre Ansprechperson

Ursula Bürki
Schulleiterin
Telefon 034 427 61 91
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Mit drei Standorten kann das Einzugsgebiet der HPS künftig abgedeckt werden.