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Pilotprojekt in Utzenstorf

Bereits ab dem neuen Schuljahr 2020/21, das heisst ab August 2020, werden sieben Unterstufenschülerinnen und -schüler der HPS Burgdorf ihren Unterricht im Primarschulhaus in Utzenstorf besuchen. Dies ist die erste Umsetzung der Devise, dass die Heilpädagogische Schule Teil der Volkschule wird und dass Sonderschulklassen und Regelklassen näher zusammen rücken.

Die Pilotklasse in Utzenstorf wird nach wie vor in einem eigenen Klassenzimmer von zwei Heilpädagoginnen der HPS unterrichtet. Diesen geschützten Rahmen brauchen die Schülerinnen und Schüler. Aber es wird auch vorher unmögliche Verknüpfungspunkte mit den Regelklassen geben. So wird etwa der Sport- und Werkunterricht sowie die musikalische Grundschulung gemeinsam durchgeführt und es gibt einen gemeinsamen Mittagstisch und Pausenplatz.

Für die sieben Kinder bedeutet der Wechsel nach Utzenstorf vor allem auch einen kürzeren Schulweg. Sie alle wohnen in der Nähe und werden dementsprechend auch nicht mehr so stark aus ihrem privaten Umfeld herausgerissen. Statt täglich in ein separates Schulhaus nach Burgdorf zu fahren, werden die Kinder nun mehr Möglichkeiten haben, mit Kindern der Volksschule in Kontakt zu kommen. Und genau diese Chancen im sozialen Zusammenleben gilt es zu fördern.

Erstes Projekt in der Region

Mit diesem Schritt betreten die HPS und die Schule untere Emme, zu welcher der Standort Utzenstorf gehört, Neuland. Deshalb wird das Pilotprojekt SchiP (Schule in integrativen Prozessen), das auf zwei Jahre angelegt ist, auch von der Pädagogischen Hochschule Bern begleitet. In dieser Zeit sollen Formen der Zusammenarbeit zwischen Sonderschule und Regelschule entwickelt werden, die für die künftige Ausgestaltung der Strategie des Kantons wegweisend sein können.

Unter einem Dach: Ab August ist eine Klasse der HPS im Schulhaus Utzenstorf zu Hause.